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52. Montagsdemo am 15.11.2010 In Stuttgart

November 11, 2010

Dietrich Wagner, Opfer von Stuttgart 21

Bürger dürfen sich einfach nicht vor einen Apparat spannen lassen, sondern konkret und in Beharrlichkeit ihre Forderung kundtun. Die Gegner von Stuttgart 21 tun dies, in Gorleben lief das leider schief.

Die AKW-Demo gegen den radiaktiven Müll ist nun zu einer Propagandashow für „Claudia Roth, Jürger Trittin und Cem Özdemir, sowie dem Anwalt Gysi“ verkommen. In jedem Bericht und jedem Foto in der Zeitung sind nur diese 4 in allen Variationen zu sehen, die restlichen Demonstranten sind zur Kulisse verkommen und keiner redet mehr über das Anliegen der Bürger, sondern nur noch darum, müssen sich die vier vom „Abschottern„* lossagen oder nicht. (1)

Von daher ist das Programm der Gegener von Stuttgart 21 zur 52. Montagsdemo am 15.11. nur zu begrüßen. “

Nein Stuttgart 21

Es sprechen Stuttgarter Kreativitätscoach und Verhandlungsführungsexperte Klaus Steinke und der Unternehmer Tobias Munk**.
Musik: Wilma Heuken, Thorsten Krill und Heike Rügert.

Das Aktionsbündnis ruft alle Bürger auf, zahlreich zu kommen und phantasievoll und entschlossen gegen das unsinnige Prestigeprojekt zu protestieren. Bitte mitbringen: kreative Plakate, Objekte, Kostüme, Verkleidungen, Musikinstrumente, Meisenflöten, etc., etc…

Wo: Arnulf-Klett-Platz (direkt vor dem Hauptbahnhof)“. (2)

Auch immer mehr Prominent unterstützen das Bürgeranliegen und stellen sich nicht mediengeil in die erste Reihe. „Grußwort  Senta Berger und Michael Verhoeven,

Senta Berger & Michael Verhoeven

Wir können als weit Außenstehende Sinn und Unsinn des gewaltigen
Projekts nicht beurteilen. Wenn aber der Protest der Bevölkerung ein Maß annimmt, wie es für ein lokales Problem nie dagewesen ist, halten wir ein Einlenken der Planer des Projekts für geboten.
Wir unterstützen die Forderung von Erhard Eppler und Teilen der SPD, zur Fortsetzung des Projekts eine Bürgerbefragung durchzuführen. Bis dahin ist nach unserem Verständnis der Abriss des Stuttgarter Hauptbahnhofs sofort einzustellen.
Es spielt unseres Erachtens dabei keine Rolle, dass bestimmte Politiker vordem das Projekt mitgetragen haben. Späte Einsicht ist besser als keine.

Es hat in der Geschichte unseres Landes viele bittere Fehlentscheidungen von Regierungen gegeben und es wäre wünschenswert, es hätte auch in diesen Fällen eine Bürgerbefragung gegeben. Umso mehr begrüßen wir den offenen und überwältigend zahlreichen Protest gegen „Stuttgart 21“. Das „Für und Wider“ ist in diesem Fall nicht tiefgründig genug erörtert worden. Ein Bürgerentscheid wird eine gründliche Erörterung erzwingen.

Ja zu Stuttagrt 21, who ist it? 😉

Dafür sprechen wir uns heute aus.
Senta Berger und Michael Verhoeven
München, am 25. September 2010″.

Einfach eine Supersache und eine klare Sprache, „es spielt unseres Erachtens dabei keine Rolle, dass bestimmte Politiker vordem das Projekt mitgetragen haben. Späte Einsicht ist besser als keine“. (2)

1) Talkshowgelabere von Markus Lanz dem Dünnbrettbohrer der Nation Im ZDF

2)http://www.kopfbahnhof-21.de/

*http://www.stern.de/politik/deutschland/protest-gegen-castor-charlotte-roche-unterstuetzt-das-schottern-1621373.html

**https://www.xing.com/profile/Tobias_Munk

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Massenproteste in Deutschland nehmen zu

November 7, 2010

Ende der Wellness-Politiker beginnt

Fern ab der politischen Selbstbeweihräucherung unserer Medien und Politiker nehmen die Protetse von Bürgern gegen Megaprojekte zu.

„Anti-Atom-Bewegung im Höhenflug: Während der Castor-Transport in Richtung Wendland rollt, kommen dort so viele Atomkraftgegner wie nie zuvor zusammen. Von 50.000 Demonstranten sprechen die Veranstalter“. (1)

Die Sprache und das Anliegen der Protestbewegung ist klar und eindeutig, man will keinen Atommüll der auf Jahrtausende die Umwelt und Menschen belastet.

In Suttgart findet am 08.11.2010 um 18:00 Uhr die 51. Montagsdemo statt, „es sprechen der Landschaftsökologe und Vegetationskundler Prof. Dr. Reinhard Böcker und der VCD-Bundesvorsitzende  Michael Ziesak.
Musik: Jeschi Paul und Karoline Höfler. Das Aktionsbündnis ruft alle Bürger auf, zahlreich zu kommen und phantasievoll und entschlossen gegen das unsinnige Prestigeprojekt zu protestieren. Bitte mitbringen: kreative Plakate, Objekte, Kostüme, Verkleidungen, Musikinstrumente, Meisenflöten, etc., etc…

Wo: Arnulf-Klett-Platz (direkt vor dem Hauptbahnhof)“. (2) So vielfältig die sozialen und politischen Anliegen der Bürger sind, genauso unfnagreich sind die kreativen Formen des friedlichen und demokratischen Protestes, nur die Politiker haben erhebliche Probleme damit, sie leben noch in den selbsterfundenen Schützengräben im Homeland von Ben Ladin oder Al Quida.

Seit Wochen beginnt nun in Berlin die Protestbewegung gegen den sinnlosen und stadtnahen Großflughafen „Schönefeld“ im Stasiland Brandenburg. Auf jeder Montagsdemonstration kommen immer mehr Menschen zusammen, am 08.11.2010 folgt die 5. Montagsdemo gegen den Fluglärm über der Hauptstadt. (3)

„Auch heute wird im Süden Berlins wieder gegen die neuen Flugrouten für den Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) demonstriert. Zwar hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) inzwischen verlangt, dass die ursprünglichen, schon Ende der 90er Jahre vorgelegten Flugrouten als Basis aller weiteren Planungen genommen werden müssten. Doch sind die umstrittenen neuen Pläne damit wirklich vom Tisch?“ (3)

Die Zeit der „Wellness-Politiker“ in ihren Parlamenten ist vorbei, die Wahlen 2011 zu 6 Landtagen werden ein Desaster für die Altparteien werden. Teilweise werden über 50 % der Wähler mit ihrem Nichtabstimmungsverhalten eine klare Linie ziehen, und das ist gut so, die Demokratie beginnt erst jetzt.

1)http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/deutschland/11532174-Rekordprotest-im-Wendland,cc=000005480300115321744p6ZOi.html

2)http://www.kopfbahnhof-21.de/

3)http://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/index.media.!etc!medialib!rbb!rbb!aktuell!aktuell_20101101_flugrouten.html