Fachkräftemangel treibt die deutsche Wirtschaft und Gewerkschaften um

Nun kriegen die Nieten in Nadelstreifen kalte Füße, es fehlen ihnen plötzlich die Fachkräfte, was immer das auch heißen mag. Und die Gewerkschaften, Schoßhündchen der Nieten in Nadelstreifen blasen in das gleiche Horn.

Siemens-Vorstandsvorsitzender Peter Löscher und IG Metall-Chef Berthold Huber haben gemeinsam vor dramatischen Folgen durch den Fachkräftemangel in Deutschland gewarnt“.

Im Fall von Siemens ist zu sagen, wer seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mobbt, sie wegen der Herkunft oder dem Geschlecht diskriminiert, der darf sich nicht wundern, dass bei ihm nur „Bäcker und Friseure“ Ingenieure sind und man ICE`s baut, bei denen man sich mit Gummistiefel und Regenschirm  als Fahrgast ausrüsten muss, um trocken ans Ziel zu kommen(1) 

Mobbing-Opfer Sedika Weingärtner

Und den Supergewerkschaftler Huber, der in einem Interview forderte, das er zusammen mit Löscher gab, die Unternehmen müssen … mehr in die Ausbildung investieren“ sollte sich mal fragen, warum es so wenig Gewerkschaftsvorsitzende mit dem Merkmal „Frau“ gibt und warum so viele Frauen mit sehr guter Ausbildung und hervorragenden Sprachkenntnissen in oft drei bis vier Sprachen sich nur zum Mobbing-Opfer eignen? Der Fall Sedika Weingärtner spricht doch wohl Bände darüber was in unseren Betrieben los ist, und sie ist nur eine von vielen Frauen in ähnlicher Lage

Außerdem wäre Herr Huber, der so gerne in den Aufischtsräten seine entgeltlichen Interessen wahrnimmt, gut beraten, mal seine Betriebsräte zu belehren, das Mobbing ein Straftatbestand ist und Gesundheit ein Verfassunggut. (2)

Ich kenne auch keine einzige Forderung der Gewerkschaften nach einem Mobbing-Verbot im Betriebsverfassungsgesetz, seltsam aber wahr. Und weshalb in den Betriebsräten keiner sich als Mobbing-Beauftragter benennen lässt, ist doch auch seltsam, vielleicht mobben gewerkschaftler zu gerne?

Mit dem Kopf denken

Herrn Peter Löscher  als Siemensvorstandsvorsitzender und Mitglied im Club der über 50-jährigen mal der gute Rat, nicht über hunderttausende junger Leute, die mehr oder weniger für den ersten Arbeitsmarkt abgeschrieben sind zu lamentieren, sondern die in die Ausbildung mit einzubeziehen. Doch dazu bräuchten wir wieder Job-Center die auch den Namen verdienen und nicht Mitarbeiter eine Obhut bieten, damit die „Kaffeee und Kuchen“ genießen können.

Zu Recht mal den Rat an Herrn Löscher, auch ältere, qualifizierte Mitarbeiter einzustellen, die die haben noch zusätzlich Berufserfahrung. Wie wäre es zum Beispiel mit Erich Mauer, Herr Löscher, Anruf genügt, dazu muss man nur Zeitung lesen und keine Talkshows mit älteren Funkitionären der IGM-Metall machen, die heute noch nicht Willy Bleicher verstanden haben.(3) 

Man muss also feststellen, die Nieten in Nadelstreifen jammern mal wieder anstatt Lösungen oder wenn sie es so wollen Herr Löscher, Solutions zu konzipieren. Man muss nur mit dem Kopf denken und mit dem Mund reden, und nicht umgekehrt.

 1)http://www.fr-online.de/home/wasser-in-ice-wagen/-/1472778/4681614/-/index.html

http://www.sedika-weingaertner.org/german.html

2)http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/09/30/mobbing-opfer-mit-abfuhrmittel-durch-betriebsrate-geschadigt/

3)http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/08/25/erich-maurer-60-jahre-elektrotechniker-und-die-altersbedingte-kundigung/

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