1,8 Millionen Kinder im offenen Strafvollzug von Hartz IV

Ausgegrenzte

Eigentlich sollte es in einer Demokratie üblich sein, dass nur die Betroffenen zu Wort kommen, sich wehren sollten und vor Gericht gehen können. Doch in Deutschland 2000 Plus gelten neue Regeln, die keiner versteht und haben wollte, außer denen die Millionär werden wollen und nicht für die Flutopfer von Pakistan spenden, oder Multimillionär schon sind, wie Herr von und zu Guttenberg, 600 Millionen Euro schwer und keine Cent für Flutopfer übrig haben. (1)

Nun hat ein Vater für seine Kinder im „offenen Strafvollzug“ von Hartz IV (2) für seine Kinder „Regelsätze für eine kindgerechte Persönlichkeitsentfaltung“ im Februar 2009 durchgesetzt und zwar vor dem Bundesverfassungsgesetz. (3)

Wie immer in solchen Fllen lassen sich dann unsere Politiker sehr lange Zeit, Monate lang machen sie zu erst nichts und dann kurz vor Fristablauf wird dann schnell was zusammen genagelt, hier glänzt wiederum unsere „Schicht der blaublütigen, reichen Nachkommen“, ganz besonders Frau von der Leyen. (1)

Zeit hat diese „Möwenpickregierung“ – da waren sie so schnell und haben dem adeligen Inhaber der Hotelkette Möwenpick und dem Rest der Hoteliers der Republik gleich mal per Mehrwertssteuersenkung Millionen geschenkt – bis zum 01.01.2011 für eine Neuregelung der Hartz IV – Sätze für Kinder.

Und nun wird diskutiert, wie der „offene Strafvollzug“ aussehen soll, man hat auch drei Modelle in die Diskussion geworfen.

1. Mehr Bargeld für Kinder

2. Eine Bildungs-Card

3. Sachleistungen. (3)

Fehlt noch als viertes Modell dass der „Lebensmittelkarten“ von 1945, damit dann diese Kinder entgültig ausgegrenzt sind. Kaum zu glauben, was da abgeht und mit welcher Bürokratie und einem Kostenuafwand über etwas diskutiert wird, was es eigentlich nicht geben darf, Kinderarmut Deutschland 2000 Plus für 1,8 Millionen aus der Generation Zukunft.

Statt eine Reform des Kindergeldes, heute erhalten sogar Millionäre Kindergeld damit sie mal bei Möwenpick was futtern können, wird an Modellen gearbeitet, die nur eines im Kopf haben, wie kann man sich selber bereichern und anderen eine lebenswertes Leben verwehren. Sozialstaatprinzip ade, es lebe die Raffgier der Möwenpickgeneration Westerwelle und Co.

Ziel im sozialen Staat muss es sein, Armut zu bekämpfen und von daher bekommen Kinder einfach mehr Kindergeld, wenn sie aus der unetren Einkommensschicht kommen und die da oben haben es schon die Taschen voll, die kriegen einfach mal nichts.

1)https://harrygambler2009.wordpress.com/2010/08/18/multimillionar-karl-theodor-von-guttenberg-spendet-nicht-fur-pakistan/

2)https://harrygambler2009.wordpress.com/2010/08/17/hartz-iv-gleich-offnem-strafvollzug/

3)http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/was-hilft-hartz-iv-kindern-wirklich-article951591.html

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Eine Antwort to “1,8 Millionen Kinder im offenen Strafvollzug von Hartz IV”

  1. Puck Grünenwald Says:

    Ihre Wortschöpfungen gefallen mir – sie treffen punktgenau.
    Ich gratuliere zu diesem Artikel.
    Grüsse von Puck Grünenwald

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