Reise- und Meinungsfreiheit statt sozialistische Bevormundung a la Wowereit und Sellering

Oh We....we oh

Den Genossen der SPD steht am Vorabend einer Wahlniederlage immer das Wasser bis zum Hals. Wowereit, der nun  seit Monaten weiß, dass am 04.09.2011 die Wahl für in verloren ist, hat mit einer Diskussion begonnen, die ihn wie Bumerang treffen wird.

Partylöwe „Wowi“, Sitzname im Alltag für Wowereit, hat seit Wochen versucht seine negative Bilanz bei der normalen Bevölkerung durch wöchentliche Ausflüge am Freitag in die Bezirke der Stadt zu verbessern. Diese Spektakel ging und geht schief, die Menschen haben die Nase voll von Luftblasen a la Wowi.

Der Mann hat einfach in Jahren nichts zu Stande gebracht, was den Bürgern von Berlin geholfen hätte. Doch statt später Einsicht in seine desolate SPD-Politik zu zeigen, attackiert Wowereit nun die Wessis, wer immer das auch sein mag.

Ossi oder Wessi, einsam sind sie alle

„Klaus Wowereit (SPD) hat den Westdeutschen vorgeworfen, den Ostdeutschen nicht aufgeschlossen genug zu begegnen. Im alten Westen wollten manche nicht wahrhaben, wie das Befinden ist, sagte Wowereit der Berliner Zeitung. Das gelte selbst für Berlin, wo die Bevölkerung sich in den 20 Jahren seit der Wiedervereinigung am stärksten gemischt habe. In West-Berlin gebe es Leute, die immer noch keinen Fuß in den Ostteil der Stadt setzen und die Linkspartei für böse Kommunisten halten, sagte der SPD-Politiker“. (1)

Befinden? Was meint er eigentlich damit, der noch regierende Bürgermeister von Berlin und einsame Partylöwe im „Roten Rathaus“? Die Gammelfleischbuden im Prenzlauerberg oder Marzahn, in denen es einem nur schlecht werden kann?

Oder meint er die teuer auf Pump sanierten Plattenbauten im Osten, während im Westen das Nahverkehrssystem kollabiert? Nacht für Nacht Touristen und „Schwule“ in der City West vom halbstarken, übel riechendem Mob aus Hellersdorf attackiert und beleidigt werden, redet Herr Wowereit von befinden und das Wessis nicht in den Osten fahren.

Ich fahr in die "SU" dieses Jahr

Mal eine Frage, warum macht Herr Wowereit mit seinem Lebenspartner nicht mal in Hellersdorf oder Marzahn Urlaub? Fährt dort Samstagnacht Straßenbahn, wenn der Mob brüllend, rauchend und besoffen jeden Fremden als Opfer und „schwule Sau“ beleidigt. Kein Schaffner oder wie es jetzt so schön heißt, Zugbegleiter wagt sich zwischen 22:00 und 06:00 Uhr im Osten in eine Straßenbahn, einen Bus oder die U-Bahn. Angst, blanke Angst, die die Ossis vor ihren Kindern haben, spiegelt sich wieder auf den Gesichtern der Betroffenen.

Und dann fragt sich der Chef dieser Stadt, warum Wessis nicht dahin fahren. Wie wäre es mal Herr Wowereit, sie würden die Parade zum CDS (Christopher Street Day) mal in Hohenschönhausen durch die Straßen ziehen lassen, was glauben sie welche „Toleranz“ den Teilnehmern dort entgegen schlägt?

Man solle zuerst immer denken, bevor man redet, gerade wenn man SPD-Vorsitzender ist. Ich verstehe jeden Westberliner, der nicht in den Osten fährt, wo Hass, Neid, Beleidigungen, Ausländerfeindlichkeit  und „Schwulenphobie“ zum Alltag gehören.

SPD Ritter udn andere Merkwürdigkeiten

Übrigens, Herr Wowereit, warum gehen die Politiker aus dem Bundestag wie Herr Westerwelle mit Lebenspartner eigentlich immer in der Uhlandstraße (City-West)ins ins Restaurant, genauso wie Herr Rösler mit Ehefrau? Und die Genossen der Bundes-SPD in die Kurfürstenstraße im Tiergarten, wenn sie doch so den Osten lieben. Ehrlich gesagt sie meinen doch mit Osten auch nur Stadtmitte und Prenzlauer Berg, also den Grenzbereich und nicht den tiefen Osten wie Marzahn oder Potsdam, geschweige denn Neuruppin oder Neubrandenburg, dort hat man neulich einen Wessi eingeladen und ihn dann angezündet, Opfer verbrennen heißt das in der Szenensprache der Real-Ossis.

Bis heute hat kein Politiker den Mann besucht, zur Behandlung wurde er in den bösen Westen ausgeflogen, warum wohl? Ihr Partei-Genosse aus Mäc-Pomm Herr Ministerpräsident Erwin Sellering hat sich nie zu diesem Vorfall geäußert. (2) Hat im die Zivilcourage gefehlt, oder die Angst, dass das in den Zeitungen mit Bild kommt und er am 04.09.2011 wohl auch mit Rot-Rot baden gehen wird.

Mobbingopfer Stefan K.

Gut, nun wissen wir, Menschen verbrennen gibt es nicht nur in Mäc-Pomm, auch in Potsdam hat man Stephan K. als Lehrling schikaniert und dann angezündet und das Ganze dann ins Internet gestellt. Der großspurige Deichgraf und SPD-Genosse Platzeck war auch nie am Krankenbett, obwohl Stephan nach Hellersdorf, Berlin ausgeflogen wurde, also einem Ostbezirk. Haben etwa die Ossis aus Brandenburg mit den Ossis aus Berlin Probleme? (3)

Nun gut, also wir Wessis sind schuld, dass uns die Ossis mit ihren Turnschuhen, dicken Autos ohne Umweltplakette  nerven und ständig uns mit ihren Geschichten aus der guten alten DDR voll labern, wo alles so schön war, besonders die Mauer und Erich Mielke und seine flotten Jungs und Mädels. Nur weshalb wollte diese DDR eigentlich keiner haben, sondern alle Ossis haben ihre 100 DM Begrüßungsgeld im Westen abgeholt und sich im dann vergnügt. Wie viel Begrüßungsgeld bekommen eigentlich wir Wessis wenn wir rüber fahren und Ossis anschauen gehen?

Nein, wenn man sich alle die Geschichten seit 1989  so aufschreibt und dann mal so hinter einander weg liest, dann kann es einem nur noch „schwarz vor den Augen werden“. Nur wissen sie was mich am meisten bei diesem Ossi und Wessi Gequatsche 2010 auf die Nerven geht, dass uns wiederum Politiker, gerade so ein Herr Sellering mit Ostbiografie vorschreiben wollen, wohin wir Reisen sollen. Fehlt nur noch der Antrag für die  Reise in, ja in was, was ist eigentlich der Osten? 

Von den Transitgebühren will ich gar nicht sprechen. Meinen sie nicht, dass nach 55 Jahren die Leute im Westen die “Schnauze voll haben“ vom Soli, Begrüßungsgeld, Tranistgebühren usw., Haben sie eigentlich nicht das bezahlt, was Politiker großzügig und vor laufender Kamera ausgegeben haben? Und was haben wir davon?

Eine Staatsverschuldung die bei 1,7 Billionen Euro liegt, brennende Menschen, jammernde Bürger die sich nach der DDR sehnen und Arbeitsverhältnisse die an Sklavenhalterei im alten Rom erinnern.

Lasst endlich die Menschen in Ruhe, wer nicht in den Osten will, soll nach Holland fahren. Wer nicht in den Westen reisen will, der kann ja nach Prag oder Dresden fahren. Jeder kann dahin fahren, wo es ihm gefällt, was soll daran schlecht sein? Statt ständig auf Ossis und Wessis rumzuhacken sollten die Politiker dafür sorgen, dass wir zum Beispiel einen einheitlichen Mindestlohn bekommen, der für den Ossi genauso gilt wie für den Wessi. Reißt endlich die wahren Mauern ein und hört auf zu stänkern, wir lieben unsere Reisefreiheit, denn sie ist Ausdruck  von Normalität.

Nicht wir Bürger sind Ignoranten, sondern ihr Politiker, die mehr trennen und spalten, als das Ossis oder Wessis wollen. Ändert euere Politik und dann ändern sich auch die Umstände, hat ein deutscher Jude mal gesagt, Karl Marx war sein Name und er war Wessi und viele Jahrzehnte Chefphilosoph in der DDR.

1) http://www.welt.de/politik/deutschland/article8998977/Klaus-Wowereit-wirft-Westdeutschen-Ignoranz-vor.html

2) http://www.hersfelder-zeitung.de/nachrichten/deutschland/mann-angezuendet-lange-haftstrafe-662374.html

3) http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11670428/62249/

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: