BP-Aktionäre verklagen den Konzern

Die Clearingstelle macht`s.

Bekanntlich hat BP im Golf von Mexiko die wahrscheinlich größte Umweltkatastrophe durch die Bohrung und Förderung nach Erdöl in einer Tiefe von rund 1600 Meter ausgelöst und muss nun nicht den USA den Schaden ersetzen sondern auch den Miteigentümern, den Aktionären.

„Das Deepwater-Desaster hat für BP und seine Tochtergesellschaften finanzielle Konsequenzen, die sich auf Milliarden Dollar belaufen. Diese beinhalten die Haftung für den Schaden an Eigentum, kommerziellen Interessen und an der Tierwelt, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Klageschrift“, die „im US-Bundesstaat Delaware … von dem Privatinvestor Robert Freedman und der Verkehrsbetriebsgesellschaft Southeastern Pennsylvania Transportation Authority (SEPTA) “ veröffentlicht wurde.

Das angestrebte Absaugen des ÖL ist immer noch nicht möglich und so wird sich der Ölteppich nicht nur auf den Bundesstaat  Louisiana ausdehnen sondern sich mehr und mehr vergrößern. „Der Ölteppich (hat) die artenreichen Sumpfgebiete erreicht. Über 110 Kilometer Küste sind von einem Ölfilm überzogen“.

Man kann sich jetzt schon die Frage stellen, obe BP jemals in der Lage ist, den gesamten Schaden zu bezahlen, es wird sicherlich zu den bekannten langjährigen Prozessen kommen, dazu ist die Öl-Lobby zu stark, gerade in den USA. Erinnert sei nur an die Regierung Bush – mit Herrn Bush hat sich Frau Merkel besonders gut verstanden – und deren Mitglieder.

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE64O00720100525

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