Platzt die Gewerbeimmobilienblase mit 1,5 Billionen Dollar?

So hoch steht uns schon das Wasser am Hals

Seit der Finanzkrise um die Subprime-Darlehen die die USA ins Chaos stürzte, wurde es in den letzten Monaten sehr ruhig. Zu ruhig, wie man heute feststellen muss, denn die nächste Blase ist am Platzen.

Diesmal geht es um die Gewerbeimmobilien wie Hotels, Büro- und Einkaufzentren, die insbesondere in den USA wie Pilze aus dem Boden schossen. Finanziert oft nur durch Darlehen und ohne Eigenkapital durch Banken. Ja, da sind sie wieder unsere Banken, denn die Gewerbeimmobilienblase wirft auch ihre Schatten auf Deutschland.

So sind der Frankfurter Euro-Tower genauso Kandidaten wie das Berliner Sony-Center, das jetzt dringend verkauft werden muss, denn die Heuschrecke (1) Morgan Stanley blutet aus oder torkelt dem Bankrott entgegen. Und wir, wir sind wieder dabei, als Zahler für den Bankencrash Teil 2.

Ach Joe, mein Joe, warum hast du mich belogen? Teil 2 der Heuschreckensaga

„Weil ein Immobilienfonds der US-Bank Morgan Stanley in akute Schieflage geraten ist, steht das Berliner Sony Center kurz vor einem Notverkauf“ (2)

Und es geht um noch mehr als um die Millionen des Sony-Centers in der Hauptstadt, quasi vor der Haustür von Frau Merkel. Insgesamt haben diese neuen Schrottimmobilien Made by Gier 40 % ihres Wertes in letzter Zeit verloren und „feige Politiker“, wie sie Alexander Hagelück in seinem Artikel“ in der SZ vom 16.04.2010 bezeichnet, haben uns mal wieder falsch informiert oder gar nicht.

Neben der US-Bank Morgan Stanley reiten auf der Blase auch wieder Banken wie Hypo Real Estate, Commerzbank und die Deutsche Bank von Joe Ackermann mit. Wie gesagt, es sind immer die gleichen Lügen, die gleichen Mitspieler und der gleiche Grund für das Platzen einer Blase, nur eines steht schon immer zu Anfang an fest, wer die Zeche bezahlt, und das sind wir Bürger.

Das Volumen der neuen Blase aus „falsch finanzierten Darlehen“ für Gewerbeimmobilien soll sich genauso wie die erste Heuschreckenblase auf 1,5 Billionen Dollar belaufen und dann kann man den Schaden ja selber abschätzen, denn was uns die Finanzkrise 1 beschert wissen wir ja nun zu gut in der Zwischenzeit.

Das Thema „einstürzende Neubauten“, Joe Ackermann und den Rest der coolen Gang, voll gepumpte Immobilien nur auf Kreditbasis wird uns also die nächsten zwei Jahre ein treuer Begleiter sein. Der Sony-Center war nur der erste Dominostein in der Heuschreckenplage, Teil 2, live in Germany.

1) http://www.finanzwelt.de/heuschrecken-lernen-schwimmen_344180.html

2) http://news.immobilo.de/2010/04/15/2739-berliner-sony-center-kurz-vor-dem-verkauf/

* „Die nächste Blase platzt“, Süddeutsche Zeitung, Nr. 87, S. 17

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Eine Antwort to “Platzt die Gewerbeimmobilienblase mit 1,5 Billionen Dollar?”

  1. No Credit Check Payday Loans| Krisenwache – Gewerbeimmobilienblase platzt Says:

    […] Platzt die Gewerbeimmobilienblase mit 1,5 Billionen Dollar … […]

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