Dr. Guido Westerwelle, seine Reisekaderpolitik und Netzwerke

Aber hallo, da ist ja meine Chefin, Frau Mathiopoulos

Nach seiner Rückkehr aus Lateinamerika schlägt der Außenminister mit verbalen Entgleisungen zurück und vermischt Polemik mit Sachverhalten. Zu einer Klärung der Sachverhalte will er nicht beitragen, dafür aber sein Lebenspartner, der Event- und PR – Manager Michael Mronz.

Dieser hat sich schon mal für April 2010 vom Reisekader Westerwelle und Co. verabschiedet und will nicht auf die Südamerikareise mitgehen. Ein gutes Zeichen von einem Mann, der weiß, was er uns Bürgern schuldig ist.

Zur Erinnerung, Westerwelle hat mit der Eröffnungsshow des Luxushotel “Kameha Grand Bonn” (1) die Grenze zwischen Privatem und dem politischen Amt verwischt, also er hat einfach den guten „Geschmack“ verletzt. So durfte sein Lebenspartner – den Gewinn gibt er Mornz nicht bekannt, warum nur? –  sich freuen, dass der Außenminister an dem von ihm betreuten Event teilnahm.

Der Branchendienst „reisenews online“ verbreitet „die bevorstehende Eröffnung“ des Luxustempels am Rhein „durch Herrn Guido Westerwelle“, was für die Promotionfirma  (MMP) von Herrn Mronz zu einem vollen Erfolg wurde. (3)

Nachweislich hat Herr Westerwelle keine Gegenleistungen von der Hotelfirma LH&E erhalten, Herrn Mronz schweigt zu seinen jedenfalls stoisch und gelassen.

Der wundert sich, warum er nicht mit Guido fliegen darf.

Der nächste Akt des Familiendramas Westerwelle/Mronz fand dann auf der großen Asienreise des Außenministers statt. Der Reisekader von Außenminister Westerwelle bestand aus Mronz und dessen alten Freundeskreis aber auch FDP-Spendern. Von daher haben die vier Spiegeljournalisten die Japan/China-Reise als FDP-Betriebsausflug charakterisiert.

Teilnehmer der legendären Asienreise waren der Miele-Geschäftsführer Reinhard Zinkmann, der sponserte das „Aachener Reitturnier …., das Mronz“ vermarktete (3). Auch der Geschäftsmann und Gründer der „Schweizer Beratungs- und Beteiligungsfirma Mountain Partners Group“ – was für ein Namen – Cornelius Boersch darf auf Kosten der Steuerzahler durch Asien reisen.

Und der Bogen schließt sich dann, wenn man weiß, dass Boersch sich in die „TellSell Consulting einkaufte, in der zufällig Guido Westerwelle lange im Beirat saß, bis kurz nach der Bundestagswahl gab es dafür 7000 Euro jährlich.

Und der Deutsche Geschäftsmann mit der Schweizerfirma – wer da böse denkt, ist ein schlechter Mensch – Herr Cornelius Boersch hat mal 2008 an die FDP eine Spende von 75 ooo Euro überwiesen. Von daher kann man die Reise-Kader-Politik von Herrn Westerwelle schon alslas FDP-Betriebsausflugmanagement betiteln. Mann kan die FDP auch neu als „Freunde der Partei“ betiteln, wer an die FDP spendet, der hat gute Chance eine Reise zu gewinnen, aber nur wenn er aus dem Netzwerk kommt.

Der Außenminister der "Möwenpick-Regierung".

Und was ein Netzwerk bewirken kann, das hat die „Potsdamer Professorin Margarita Mathiopoulos“, einst Vertraute von Willy Brandt,  „Leiterin des Transatlantischen Forums der FDP und Wahlkampfberaterin von Westerwelle“ bewiesen. In ihrem politischen Salon kamen sich „Westerwelle und Mronz“ näher, was zeigt, Politik und Privates geht Hand in Hand. Frau Mathiopoulos durfte Januar 2010 mit in die Türkei reisen, Reisekader Westerwelle.(3)

Frau Professor Mathiopoulos hat schon recht früh Schutz nötig, denn sie hatte wohl bei ihrer Dissertation mit den „angewandten Arbeitsmethoden“ sich „nicht wissenschaftliche(r) Gepflogenheiten“ bedient. (5) Auch hat sie sich wohl später den Ruf einer „Rüstungs-Lobbyistin“ erworben, wobei unklar ist, in welchen Zusammenhängen dieser Ruf erworben wurde. (6)

Viele Blogger neigen leider dazu, oft eine verbale „Gossensprache“ zu benutzen, so dass die Informationen darin untergehen. (6)

Googelt man zur Beraterin von Dr. Guido Westerwelle, fällt auf, dass sie im Kreuzfeuer vieler Ungereimtheiten steht, die eigentlich nur Fragen aufwerfen statt Antworten zu geben. (7)

In der Schweiz sind alle Deutschen nackt? 😉

Der letzte Verteidigungsminister der SPD, „Peter Struck“ drehte dem „Forschungsinstitut der umtriebigen Politologin Margarita Mathiopoulos (FDP) den Geldhahn zu – noch ehe es die Arbeit aufgenommen hat“. (8) Eine Stellungnahme der Uni Potsdam fehlt dazu.

Alleine die Tatsache zeigt, dass Herr Westerwelle in der Auswahl seiner Freunde, sorry, Freundinnen, Beraterinnen und Berater, sowie Mitglieder des Reisekaders Westerwelle/Mronz oder eben des Außenministers Lieblingstätigkeit, Betriebsausflüge der FDP zu organisieren eine schlechte Hand hat oder eben gerne den guten Geschmack deutscher Außenpolitik verstößt. Für einen schneller Rücktritt und Aufklärung der Affäre Westerwelle durch den Bundestag wäre es nun ja wohl Zeit.

1) https://harrygambler2009.wordpress.com/2010/03/13/die-neue-spat-romische-reisedekadenz-des-herrn-westerwelle/ 

2) http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB2F29948627E44D9A976F6068DB0A195~ATpl~Ecommon~Scontent.html

3* Spiegel, Nr. 10. 08.03.10, „Unter Freunden“, S. 20 bis 23

4) http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,682198,00.html

http://nachrichten.aol.de/nachrichten-politik/westerwelle-soll-eigene-familie-stark-protegieren/artikel/20100311031018234212134

5) http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13496867.html

6) http://www.balkanforum.org/print.php?threadid=5752&page=1&sid=20fa6a92724ec3798af37404ce3833d2

7) http://www.mathiopoulos.de/dt/tf_pictures_holbrooke.php

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/83341/

8) http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25396446.html

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