Immer weniger Vollzeitjobs und -einkommen

Dada Doc 12, Kassel

Jahrzehnte lang haben die Experten und Lobbyisten von Schwarz-Gelb und Unternehmensverbänden gegen Wochenarbeitszeitverkürzungen Front gemacht. Nun zeigen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt, es geht doch. Aber eben nur dann, wenn man den Arbeitnehmern auch mehr Entgelt wegnimmt oder banal ausgedrückt, den Lohn kürzt.

Diese Entwicklung wurde durch die Harz IV Politik noch verstärkt. Vollzeitjobs und gute bezahlte Arbeitsstellen verschwinden immer mehr und umgebaute Arbeitsplätze zu billig Löhnen tauchen wiederum auf. Eine Tendez die man nur mit dem Hang zur Ausbeutung verstehen kann. Der Zuschuß zu Löhnen mit Hilfe von Hartz IV muss aufhören und durch Mindestlöhne ersetzt werden. Die 35 Stundenwoche muss gesetzlich geregelt werden und darüber hianus kann jeder machen was er will.

„Auf dem Arbeitsmarkt gibt es nach Angaben der Bundesregierung immer weniger Vollzeitstellen. In einer Antwort auf eine Anfrage der Linkspartei heißt es, dass zwischen Juni 1999 und Juni 2008 die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 1,4 Millionen (6%) auf 22,4 Mio. Menschen zurückgegangen sei“.(1)

„Immer mehr Arbeitnehmer kommen angesichts der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt mit einer Stelle nicht mehr über die Runden. Nach Angaben der Bundesregierung verdoppelte sich die Zahl der Menschen mit zwei Jobs zwischen 2002 und 2007 auf 1,8 Millionen“.(1)

Armes Deutschland, dass wiederum im Jahr 2009 die Ausbeutung zur gesellschaftlichen Norm eingeführt hat.

1)http://www.webnews.de/http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20091216/deutschland-welt/politik/zahl_der_vollzeitstellen_schrumpft_deutlich.html

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