Banken-OP hat europaweit Milliarden gekostet

Ohne Worte

Die staatlichen Rettungsaktionen für Banken haben das Beihilfevolumen in der Europäischen Union im vergangenen Jahr stark erhöht.

Es verging kein Tag, an dem nicht Lobbyisten und neolibarale Anhänger den Markt als Non-Plus-Ultra verehrt haben. Seit einem Jahr schweigen sie ein wenig, dafür wird im Hintergrund an den Strippen gezogen und vernetzt, was das Zeug hält.

Für uns Privatpersonen und Steuerzahler, die nur an den Kosten beteiligt sind, heißt das aber zahlen und zahlen, denn die Kosten der Krise sind europaweit gigantisch. „Nach einer Übersicht der EU-Kommission wurden im vergangenen Jahr insgesamt 279,6 Milliarden an Staatshilfen gezahlt – rund vier Mal so viel wie im Vorjahr. Davon flossen 212 Milliarden Euro oder 1,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts an den Bankensektor, wie aus der am Montag veröffentlichten Statistik hervorging“.

Krisen zu verursachen, ist eine Sache. Die Kosten für die Bezahlung der Schäden, das steht immer schon von Anfang an fest, muss der Steuerzahler oder der Bürger. So was nennt man wohl Bürgerbeteiligung.

Advertisements

Schlagwörter: , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: