Und noch ein Stasispitzel aus Brandenburg entdeckt.

IM Erika

Jahrzehntelang haben die deutschen Politiker aus CDU, FDP, SPD, GRÜNEN und dieLINKE geduldet, dass Abgeordnete aus Brandenburg nie wegen ihrer Stasitätigkiet überprüft worden sind. Das galt auch für alle Beamte aus diesem Bundesland. So hat die Post, Bahn und Telekom in Brandenburg keine Regelüberprüfung ihrer Mitarbeiter durchgeführt, genauso wenig wie die Gewerkschaften. So dass aus Berlin, Sachsen-Anhalt, Berlin, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern massiv Stasispitzel in Brandenburg sich eingenistet haben.

Dieser asoziale Umgang hat zu einem verheerenden Zustand in den Verwaltungen und Behörden geführt, man untersuche nur die bei der Bundesagentur beschäftigten EX-Stasileute die über die Austauschpipeline Post, Bahn und Telekom bis nach Westberlin untergetaucht sind.

Heute nun hat man im Fall der Landtagsvizepräsidentin Gerlinde Stobrawa neue Stasiunterlagen gefunden, was schon mal wieder den asozialen Umgang in den Stasiunterlagenbehörde  der Frau Birthler, CDU zeigt.

Die Aktensammlung der Stasi

>>Im Fall der Landtagsvizepräsidentin Gerlinde Stobrawa sind nach SPIEGEL-Informationen neue Stasi-Akten aufgetaucht. Die Politikerin der Linkspartei soll jahrelang Arbeitskollegen bespitzelt haben. In ihrer offiziellen Vita findet sich kein Hinweis über Kontakte zum Staatssicherheitsdienst. Gerlinde Stobrawa, heute Vize-Präsidentin des Brandenburger Landtages, war Lehrerin, stellvertretende Direktorin, Bezirksvorsitzende der Pionierorganisation, 1984 bis 1989 Mitarbeiterin beim Rat des Bezirkes Frankfurt, 1989 bis 1990 Erste Stellvertreterin des Vorsitzenden des Rates des Bezirkes.<< (1) Schon hier hätten die Ermittler und Politiker wachsam werden müssen, denn solche Lebensläufe, das wissen wir von IM Erika, deuten immer auf Stasitätigkeiten hin. In solchen Positionen war die Verpflichtungserklärung obligatorisch.

>> Doch laut Unterlagen der Birthler-Behörde war sie als Inoffizielle Mitarbeiterin erfasst. Sie wurde 1987 unter dem Decknamen „Marisa“ registriert und stieg laut Karteikarten des MfS 1988 zum IMS („Inoffizieller Mitarbeiter Sicherheit“) und im Januar 1989 sogar zum IME („Inoffizieller Mitarbeiter Experte“) auf. „Marisa“ war unter anderem eingesetzt im Rahmen einer Operativen Personenkontrolle, bei der kurz vor dem Ende der DDR noch ein stellvertretender Abteilungsleiter für Jugendfragen im Rat des Bezirks Frankfurt (Oder) bespitzelt wurde.<< Treue bis zum Untergang nennt man so was in der deutschen Sprache.

IM Erika (?)

>> Drei Berichte von der Quelle „Marisa“ wurden jetzt in einer Opferakte gefunden. „Marisa“ berichtete unter anderem an die Stasi, dass ein Mitarbeiter den Parteisekretär sie einen „Arsch“ genannt habe und einen Parteiorganisator ein „dummes Schwein“. Parteiversammlungen seien „sinnlose Zeitverschwendung“. <<(1)

Nach dem Fall Dr. Hoffmann und nun IM Marisa stellt sich die Frage, warum wird nicht in allen Parlamenten und Behörden generell in West und Ost eine Stasiunterlagenüberprüfung durchgeführt? Und warum wird die Birthlerbehörde nicht endlich in eine zuverlässige und sauber arbeitende Behörde mit einem Staatsanwalt an der Spitze umgebaut und aus diesem Kaffeekränzchenclub a  al Birthler befreit. Nur ein qualifizierter Umgang mit den Stasiakten garantiert eine saubere Aufarbeitung alles Fälle, auch aller Straftaten der Stasi in der Bundesrepublik, ein Thema das immer noch ausgeklammert wird. 

Quelle http://de.nntp2http.com/soc/politik/misc/2009/11/9b0233fc88f96e01557f5dd2f9fe6658.html

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