Wieder ein Stasipolitiker in Brandenburg erwischt.

Mileke`s Hauptstadt

Kaum sind die Jubelreden zum 20 Jahrestag des Mauerfalls verklungen, da erwischt man in der Stasiwaschanlage in Brandenburg rein zu fällig einen Politiker der LINKEN, der eine Stasiverpflichtungserklärung unterschrieben hat. Doch er will sein Mandat nicht zurückgeben, der Hr. Dr. Hoffmann von der Linken.

„Trotz Aufforderung auch aus den eigenen Reihen hält der unter Stasi-Verdacht stehende Brandenburger Landtagsabgeordnete der Linken, Gerd-Rüdiger Hoffmann, an seinem Posten fest. Die Spitze von Linkspartei und Fraktion hatte den 57-jährigen Politiker aus Senftenberg am Dienstag erneut zur Niederlegung des Mandats aufgefordert. Auf ihn Druck auszuüben wäre nicht zulässig. Der 57-jährige Hoffmann, der seit 2004 zweimal in den Landtag gewählt wurde, werde weiter an der Arbeit der Fraktion teilnehmen“. (1)

Lügen, Beobachten und Akten anlegen, die Stasi war führend darin

Stellt sich die Frage, wer hat seine Akte zu vor gesehen? Warum wird er erst jetzt entdeckt? Hat die Birthler-Behörde ihre Finger im Spiel? Wie viele IM`s gibt es noch in der Politikerszene von Brandenburg? „Die Fraktionen von Bündnis 90/Grüne und SPD reichten am Dienstag für ihre Abgeordneten bei der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Anträge auf Einsicht in eventuell vorliegende Akten ein“.(1)

Von der CDU ist nichts zu erfahren, die FDP schweigt und die LINKE hält sich wohl raus. Warum werden nicht alle Politiker aus Brandenburg überprüft, auch jene, die jetzt im Bundestag sitzen – der Fall IM Erika ist hier nur als Spitze des Eisberges zu sehen – und die, die von Brandenburg in andere Bundesländer gewechselt sind. So etwa der Abgeordnete des Berliner Senats von Berlin, Gregor Hoffmann, CDU, geboren in der Stasihochburg Potsdam Babelsberg und dann von Hohenschönhausen Berlin nach Lichtenberg gewechselt ist. Es gibt viele ungeklärte Biografien, gerade wenn es um Brandenburg, die Stasiwaschmaschine und die Politik geht.

1)http://www.webnews.de/http://www.lr-online.de/regionen/Senftenberg-Senftenberg-Linke-Gerd-Ruediger-Hoffmann-Stasi;art1054,2748391

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Eine Antwort to “Wieder ein Stasipolitiker in Brandenburg erwischt.”

  1. Christian Erhardt-Maciejewski Says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die FDP schweigt zu dem jüngsen Stasi-Fall natürlich nicht. Anbei finden Sie die von uns veröffentlichte Meldung vom 23. November zum Thema. Weitere Hintergründe finden Sie auf der Seite der FDP Brandenburg unter http://www.fdp-brandenburg.de

    Vertuschen statt Aufklären
    Liberale kritisieren SPD-Umgang mit Stasi-Spitzeln
    Für Ihren Umgang mit dem jüngsten Stasi-Fall erntet die Landesregierung harsche Kritik von den Liberalen. „Vor allem die SPD hat versucht, den Fall Hoffmann herunterzuspielen. Das wirft ein verheerendes Bild auf diese Landesregierung, wenn sie versucht, jeden neuen Stasi-Fall zu bagatellisieren“, ärgert sich die parlamentarische Geschäftsführerin der FDP, Marion Vogdt. Aus Ihrer Sicht hätten sich Platzeck und Woidke schon in der vergangenen Woche für einen Amtsverzicht Hoffmanns einsetzen müssen. „Statt die Taten zu vertuschen, hätte ich klare Worte vom Ministerpräsidenten erwartet. Aber er schweigt noch immer“, so Vogdt. Damit setze Platzeck seine Politik fort, die Opfer der DDR-Diktatur konsequent zu ignorieren.
    Niemand könne wissen, wie viele Stasi-Spitzel bei der Linkspartei noch auftauchten. „Die Landesregierung muss sich doch täglich fragen, wer wohl der nächste ist, der auffliegt. So ist eine inhaltliche Arbeit für das Land Brandenburg unmöglich“, fügt sie hinzu. Platzeck müsse sich in dieser Regierung immer wieder mit alten SED Kadern beschäftigen, die Lösung aktueller Probleme, etwa in der Wirtschafts- und Finanzpolitik oder im Bildungssystem, blieben dabei auf der Strecke. „Für Brandenburg wäre es gut, wenn der Ministerpräsident endlich die Notbremse ziehen würde und die Koalition beendet“, so Vogdt.

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