Krimineller Bänker

Ist der Ruf erst ruiniert, klaut man frei und ungeniert

Ist der Ruf erst ruiniert, klaut man frei und ungeniert

Schon lange ist der Ruf dahin, dass Bänker seriöse und kluge Menschen sind. Nicht nur die Banken- und Finanzkrise bestätig das, sondern die Bänker und ihre Neigung zu Straftaten immer wieder auf das Neue.

So hat ein Münchner Bänker nach der Kündigung aus dem Tresor 350 000 Euro geklaut und hat sich an die Côte d’ Azur abegsetzt. Dort wollte er dann als großer Spieler das Geld vermehren. Manuel Sch., 30 Jahre alt, zuletzt Filialleiter: „>>Das Geld geht so schnell weg. Ich habe alles verloren>>. Im Februar wurde er aufgrund eines internationalen Haftbefehls in Frankreich festgenommen“.*

Bänkergitter.

Bänkergitter.

Als Bänker hat er sich dann noch mit seinem Vater des Kreditbetruges schuldig gemacht. „Für drei Kredite in einer Gesamthöhe von 96500 Euro setzte er seiner Vater als Kreditnehmer ein, obwohl der Vater mit einem Netto-Gehalt von 1200 Euro den Kredit hätte nie abzahlen können. Dazu fälschte er die Kreditauskunft, gab für seinen Vater ein höheres Gehalt ein“.*

Nun darf er bald für lange Zeit, genau gesagt  laut Urteil und seiner Geständnisbereitschaft, für „drei Jahre und drei Monate muss der Sohn ins Gefängnis. Der Vater muss wegen Beihilfe 4500 Euro Strafe zahlen“.*

Ist der Ruf erst ruiniert, klaut man frei und ungeniert, neue Bänkerweisheit.

*http://www.webnews.de/http://www.abendzeitung.de/muenchen/126145

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