Der alte Ausbruchtrick mit der Bettwäsche

Ohne Worte.

Ohne Worte.

Es gibt Geschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Da ist es doch wirklich zwei polnischen Untersuchungshäftlingen geglückt, sich mit dem Bettwäschetrick die Freiheit zu „erseilen„.

Wo? Natürlich im schönen Bayernland, wo die Welt noch in Ordnung ist, glaubt man der CSU. „Mit zusammengeknoteter Bettwäsche haben sich zwei Untersuchungshäftlinge in der Nacht zum Montag aus dem Nürnberger Gefängnis abgeseilt. Auf ihrer Flucht durchbrachen sie zunächst die Decke ihrer Zellentoilette, gelangten dann über den Dachboden auf das Dach und schließlich in etwa 15 Meter Höhe auf die Anstaltsmauer“.* Und dann ging es 15 Meter abwärts mit der zursammengeknoteten Bettwäsche in Wild West Manier.

Ohne Bettwäsche wird das nichts. ;-)

Ohne Bettwäsche wird das nichts. 😉

Die Jungs haben wohl so was wie Traditionsbewusstsein im Computer- und Codezeitalter gezeigt und Erfolg damit gehabt, nicht zu vergessen die gute Bettwäsche. Nur die Beamten im Strafvollzug haben mal wieder bewiesen, dass man nie so dumm denken kann, wie es dann kommt. „Das Ereignis werfe ein bezeichnendes Schlaglicht auf die katastrophale Personalsituation der bayerischen Justizvollzugsbediensteten, sagte der Landtagsabgeordnete Horst Arnold, SPD-Rechtspolitiker und stellvertretende Vorsitzende des Gefängnisbeirats.“*

Gute Bettwäsche ist manchmal doch etwas mehr wert als man denkt. 😉

*http://www.sueddeutsche.de/bayern/69/484504/text/

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