Korruptionsaffäre im Klinikum Minden.

Wie gehabt, Anfüttern.

Wie gehabt, Anfüttern.

Offenbar eignet sich der Bereich der Krankenversorgung besonders gut für Korruption. Die Ursachen liegen wohl in einer Vertraulichkeit, die der Bürger gegenüber so ein zentralen Einrichtung wie die des Klinikums entgegen bringt. Aber auch die Kontrollinstanzen scheinen hier blauäugig zu Werke zu gehen.

In Minden ist jetzt ein Fall bekannt geworden, bei dem „mit den technischen Aufgaben im Klinikum Minden betreuter Abteilungsleiter Rolf R (58) aus Herford zusammen mit dem Unternehmer Harald P. (60) aus Steinhagen mindestens seit 2002 durch überhöhte Rechnungen das Klinikum um einen mindestens sechsstelligen Betrag betrogen (haben). Die Staatsanwaltschaft, die in diesem Fall auf Strafanzeige der Mühlenkreiskliniken (MKK) ermittelt, schätzt die Höhe sogar auf möglicherweise über eine Million Euro“.*

Dosis erhöhen

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„Wie das geschehen konnte, wie P.´s Firma Ausschreibungen gewinnen konnte und wie die überhöhten Rechnungen durch die Revision rutschten, ist Gegenstand von externen Untersuchungen, die die neue Klinikleitung angestoßen hat“.*

Die KPMG, eine der größten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen  mit ihrer forensische Abteilung wurde vom Klinikleiter Dr. Matthias Bracht mit dem Fall beauftragt. Die Zug/Schweiz ansässige KPMG ist Abschlussprüfer von 17 der 30 Unternehmen aus dem DAX-Index.

 

 

 

 

 

*http://www.mt-online.de/lokales/minden/3004678_Korruption_im_Klinikum_Externe_Untersuchung_angeordnet.html

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