Mobbingopfer und ihr Schicksal in Schleswig Holstein.

Querulatorisch!

Querulatorisch!

Im Fall der Finanzbeamten um Rudolf Schmenger – „Wie aus engagierten Beamten psychisch Kranke wurden“ – spielt als Mobbingattacke das  „psychiatrische Gutachten“ die zentrale Rolle, um Beamte quasi kalt zu kündigen. Bekanntlich sind Beamte nicht kündbar, doch die Täter sind da genau so kaltschnäuzig wie die Experten anderer Staaten, die man als Totalitäer bezeichnet.

Aufschrei im Land der Arbeit

Aufschrei im Land der Arbeit

Und was bei Rudolf Scmenger als der finale „Kick“ bezeichnet werden kann, um ihn ein für alle Mal fertig zu machen oder brechen, ist auch in anderen Bundesländern üblich, wenn auch oft in subtilerer und abgemilderter Form. Beim Frankfurter Finanzbeamten war das so: „Der Gutachter stellt eine angeblich paronoid-, also wahnhafte, querulatorische Entwicklung fest. Die sei chronisch. Deshalb ist Rudolf Schmenger dienst- und auch teildienstunfähig. Ein Leben lang“. Und damit war er fällig für die Zwangspensionierung, doch Rudolf Schmenger hat zum Glück für die vielen Millinen Mobbing-Opfer in diesem Land nicht aufgegeben. Sein Fall und seine Unbeugsamkeit wird Tag täglich in diesem Land diskutiert und sein Aufbüumen gegen das Unrecht bewundert.

Mobbing Improvisation 3

Mobbing Improvisation 3

Und eine Statistik gibt für jedes Bundesland Ausdruck, was dort im öffenlichen Dienst so abgeht mit Querulanten. In Schleswig Holstein zum Beispiel kam es alleine in den Jahren 1995 bis 2000 zu einer Flut von Frühpensionierungen (s. 125, Abschnitt 13, Innenministerium) deren Ursache selbst im Ministerium auffällig wurde.

„Von den in den Jahren 1995 bis 2000 pensionierten 5.949 Beamtinnen und Beamten sind 2.148 (36,1 %) wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig in den Ruhestand versetzt worden. Bei den lag der Anteil bei 51,5 % (1.536 Lehrkräfte). Allein durch die 502 Frühpensionierungen des Jahres 2000 erwachsen dem Land vorzeitige Versorgungsausgaben von jährlich rd. 13,8 Mio. € (27 Mio. DM)“.

Mobbingerlebnis

Mobbingerlebnis

Lehrerinnen und Lehrern

Und dann jammern die Politiker, sie hätten zu wenig Lehrer. Warum haben Sie die Zeichen der Zeit nicht verstanden und sind vorbildlich gegen Mobbing in der Lehrerschaft vorgegangen.  „Zur Eindämmung der durch Dienstunfähigkeit und Langzeiterkrankungen bedingten hohen Versorgungs- und

Wohin

Wohin

Personalaufwendungen ist es erforderlich, den Ursachen nachzugehen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung im Einzelfall zu ergreifen“. Doch zu den Ursachen schweigen die Götter, warum wohl? Was haben die Analysen ergeben?

Und wer will in so einer Welt, in der man wegen seinem Sinn für die Würde des Menschen zu einem „paronoiden, also wahnhaften, querulatorischen Monster abgestempelt wird und schon mit 45 Jahren für chronisch krank erklärt wird, und das für sein restliches Leben, schon Lehrer werden?

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