Eine ziemlich dümmliche Ossi-Wessi Debatte.

Staatsverschuldung

Staatsverschuldung

Seit dem nahenden Machtverlaust der SPD will diese in den neuen Bundesländern punkten. Steinmeier musste von Detmold (NRW) nach Kirchmöser (Brandenburg) umziehen. Kirchmöser sieht etwa aus wie die Ruinenlandschaft in einem B-Film aus Hollywood über die Sanierungspolitik von Maggie Thatcher in England Ende der 70er Jahre(GB).

Wortführer der DDR-Goodwill-Diskussion soll Tiefensee werden, im Sachsensumpf hat er über die Missstände in Leipzig angeblich nichts gewusst, und als Verkehrsminister hat es außer ein paar Autobahnkilomertereinweihungen auch nichts Zustande gebracht. Doch nun hat er Post bekommen, Post von einem Professor  Dr. Siegfried Mechler. Dieser ist so was wie Coach beim  Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e.V. Und dieser Verein vertritt die Meinung, die DDR war super.

001Zur Stasi, dem Urlaubsreiseverkehr oder dem Gesundheitswesen, insbesondere der Zahnmedizin nimmt er keine Stellung, dafür aber zu der Hightech Ökonomie der DDR. Keiner wusste das es die gab, außer dem Professor. Also hat er mit seiner Faktensammlung,  die von Tiefensees Beamten erfundenen Zahlen entzaubert.

„Die in Ihrem Bericht zur Diffamierung der DDR-Wirtschaft von Ihren Beamten erfundenen Zahlen sind erlogen und entbehren jeder Grundlage. >>Der Anteil der DDR betrug also rund 55% gegenüber der BRD und nicht ein Drittel<<, wie Ihr Bericht das behauptet. In diesem Niveau lagen nach internationalen Statistiken mit Größen von 11.000 bis 14.000 Euro pro Kopf neben der DDR Länder wie Großbritannien, Italien und Spanien“. Das also in etwa die Faktensammlung des Professors.

IM Erika.

IM Erika.

Was er nicht erwähnt ist, warum die DDR Bürger keine Reisefreiheit wie die Engländer, Italien oder Spanier hatten und der Volkswagen Ost, Trabbi genannt doch wohl kaum mit dem GOLF vergleichbar war. Und die friedliche Revolution begann in den Botschaften der BRD von Prag und Budapest, wo tausende DDR-Bürger für Ausreise demonstrierten.

Und wenn man die Ökonomie betrachtet, der Wunsch der DDR-Bürger war es, in der Bundesrepublik aufzugehen, sich also ihrem Gesellschaftsmodell anzuschließen. Nur die 1,7 Billionen Schulden und der seit fast zwei Jahrzehnten fällige Soli zeigen ein ganz anderes Bild der DDR-Ökonomie plus diesem Vereinigungswunsch der DDR-Bürger.

Wo sind die ganzen FDJ-ler?

Wo sind die ganzen FDJ-ler?

Übrigens dürfen sich alls Jungossis freuen, früher war der Militärdienst bei der NVA Pflicht, keiner entkam dem Auge der Armee. Heute fordert zum Beipsiel die FDP sinnvoller Weise eine Abschaffung des Wehrdienstes. „Derzeit würden nur 15 Prozent der Männer eines Jahrganges zum Wehrdienst eingezogen“. Und das Argument, wer leisten dann Sozialdienst, löst Westerwelle auch ganz einfach. „Um die Lücken im Sozialbereich bei einem Wegfall des Zivildienstes zu schließen, müssten nach seinen Worten das freiwillige soziale Jahr gefördert und ordentliche Beschäftigungsverhältnisse ausgebaut werden“.

Es geht voran Herr Professor, aber nicht sie meinen Rückwärts, sondern wie es Erich Hoencker zu pflegen sagte: Vorwärts immer, Rückwärts nimmer. Rotfront Genosse Professor.!

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Eine Antwort to “Eine ziemlich dümmliche Ossi-Wessi Debatte.”

  1. Gast Says:

    Man sollte die Mauer wieder aufbauen, die Ossis werdern immer jammern!

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