Ärztebestechung ufert aus.

Mit Knete kriget man sie alle.

Mit Knete kriget man sie alle.

Bisher wurde immer angenommen, dass nur im Süden Schmiergelder und Geschenke an Ärzte geflossen sind, damit diese der Pharmaindustrie helfen, ihre teueren Produkte flächendeckend abzusetzen. „Je mehr Ratiopharm-Medikamente die beteiligten Ärzte verschrieben hätten, desto höher sei ihre Belohnung ausgefallen“.

Nun ermitteln auch die Staatsanwälte in Düsseldorf, Münster und Arnsberg in NRW flächendeckend gegen weit über 100 Ärzte, „die Schmiergelder vom Pharma-Konzern Ratiopharm angenommen haben sollen“. Wie gesagt, Korruption ist bei uns so älltäglich wie das Aspirin. Interessant an dem Skandal ist, dass ein „Whistle Blower“ schon 2005 dem Stern  „mehrere tausend E-Mails, Protokolle und firmeninterne Dokumente zur Verfügung gestellt. Die Staatsanwaltschaft Ulm nahm daraufhin die Ermittlungen auf“.

Unsere Staatsanwälte sind so emsig, dass man denen beim Autofahren nebenher das Getriebe wechseln kann. Warum wurde nicht gleich 2005 ermittelt, sondern erst nach dem grausamen Suizid des Milliadärs und Eigentümer von Ratiopharm, Merckle? Wieveile Anzeigen und Recherchen von „Whistle Blowers“ haben deutsche Staatsanwälte noch unbearbeitend in den Schubladen liegen? Schon das ist ein Skandal für sich.

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