Schaeffler-IG-Metall-Pakt zieht Merkel über den Tisch

Dass unsere Gewerkschaften schon längst ein Verein zur Selbstbedienung der Gewerkschaftsfunktionäre geworden sind, wissen wir nicht erst seit der Neuen Heimat oder einem Vorsitzenden Bsirske von ver.di und seine Südseeliebe.

Doch nun haben sie den Dreh raus, seit sie beobachten, wie Politiker sich in der Finanzkrise verhalten. Schauen, abwarten, prüfen was bringt es mir und dann zupacken und die Steuergelder verschleudern, sind ja nicht ihre. Erinnert sei hier nur an den Vorfall Mannesman mit der legendären Show von Joe Ackermann und Klaus Zwickel, dem Cheffunktionär  der IG-Metall aus Stuttgart. Sein Schüler Huber zieht jetzt die Strippen im Fall  der  Gewerkschaft IG Metall und der Unternehmensgruppe Schaeffler zu Lasten der Bürger.

Nachdem die Machtgelüste der Milliardärin  Maria-Elisabeth Schaeffler beim Kauf von Continental wohl beide Unternehmen an den Rand des Ruins gebracht hat, soll nun der Bürger mit seinen Steuergerldern die Suppe auslöffeln. Dazu hat man schon mal die Politiker in Berlin, schwer ist das bei Frau Merkel ja eh nicht, auf seine Seite gebracht.

Die Belegschaft soll quasi per Mitbestimmungsmodell für Aktiengesellschaften ein paar Rosinen vom Kuchen vielleicht abbekommen, die Küchenstücke behalten sich die Gewerkschaftsfunktionäre und die Milliardärin vor. Feine Sache, wenn man bedenkt, in welchen Zeiten wir leben, die Finanzkrise hat die „Söhne der Neuen Heimat“, Huber und Co wohl erst richtig gierig werden lassen, man kann jede Menge gut bezahlter Nebenjobs für seine Mischpoke sichern. Während über 1/2 Million Arbeitnehmer in zwei Monaten  auf die Straße geflogen sind und sich bald als Opfer auf den Schlachtbanken von Hartz IV Agenturen bewerben können, sichern sich die Arbeiterfunktionäre in Nadelstreifenanzügen ihr Auskommen.

Der Fall Schaeffler hat es in sich und zeigt, wo die Genossen der IG-Selbstbereicherung hin wollen und wie weit man schon in diesem Lande gehen darf. Aus Berlin wird grünes Licht kommen, man kann sich dann wie die Retter in der Not auf dem Balkon der Milliardärin mit einer Träne im Auge dem Volk zeigen und bekommt dann auch noch die Wählstimmen oben drauf. So was nennt man in der Kultur der Mischpoke, eine Hand wäscht die andere, denn das dreckige Geld dazu, kommt eh nur vom Pöbel, also dem kleinen Mann.

Solidarität a la IG-Metall heißt heute wohl, für uns Funktinäre 99 % und 1 % für das Fußvolk. Mein Gott, die kennen ja keine Grenze mehr. Übrigens, welche Funktionäre von den Gewerkschaften, welche Nebenjobs in Aufsichtsräten und Freizeitclubs dieses Landes inne haben, wäre doch auch mal interessant zu wissen, oder?

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