Archive for Februar 2009

Die Abzocker im weißen Kittel sind unterwegs.

Februar 28, 2009

Gestern noch als großer Wurf gefeiert, entpupput sich die Gesundheitsreform als Fiasko für den Patienten. Ohne Moos keine Gesundheit. Nach dem die Abzocker im weißen Kittel 2008 ein Traumjahr erlebt haben und Kohle in Hülle und Fülle bekamen, wollen sie nun 2009 nur noch teilweise gegen Vorkasse arbeiten.

Die Patienten sind nicht nur Opfer einer Krankheit sondern in Zukunft auch die Opfer geldgieriger Ärzte. Reiche Ärzte arme Patienten.

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Warum schweigt die Bundeskanzlerin zu diesem Buch?

Februar 26, 2009

Markus Wolf: Freunde sterben nicht.

Bei uns in Deutschland gab es wohl schon immer Probleme über unsere regierende Gruppe von Politkern zu schreiben. Erinnert sei hier nur kurz an den historischen Fall „Augstein“ aus dem Jahr 1962, „Augstein raus und Strauß hinein“.

Nun hat der Philosoph und Autor vieler Sachbücher, Heinz Duthel, man beachte seinen interessanten Lebensweg,  ein Buch veröffentlicht, mit dem Titel: Angela Merkel, Zwei Leben – Zwei Welten. In einer Beschreibung zur Veröffentlichung des Inhalts auf der Internetseite hallobus.com wird eine Frage aufgeworfen, die uns eigentlich alle interessieren müsste. „Warum werden die STASI Akten Dr. H. Kohl und Angela Merkel so versiegelt und unter Verschluss gehalten?“ Stellt einem sich die Frage, haben Autoren wie MarBrun und andere ihre Artikelserien zu Frau Kanzlerin zu kurz gefasst und die Person Dr. Helmut Kohl übersehen?Zu Recht kommt auch Heinz Duthel zu der Person die im Kanzleramt unter Angela Merkel einziehen durfte und die bisher öffentlich kaum in Erscheinung tritt, jedoch  für so wichtige Bereiche wie den BND zuständig ist, „Thomas de Maizière, Cousin des letzten DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maizière, …, ..Leiter (des) Bundeskanzleramtes?“

Man darf gespannt sein wie das Buch in den nächsten Wochen und Monaten von den Presse kommentiert wird und wie die Reaktionen aus der Partei von Angela Merkel sein werden, im Jahr der Bundestagswahl übrigens. Von der Bundeskanzlerin persönlich werden wir Nichts hören, so nehme ich mal an, da sie schon in der Finanzkrise gezeigt hat, dass sie die kohlsche Philosophie des Aussitzen und Schweigens zu Sachfragen und –inhalten glänzend beherrscht. Oder Sie geht gerichtlich gegen den Autor vor, dass wir aus dem Streit um ihr „Foto am havemannschen Gartenzaun“ kennen.

Denn eine Anmerkung des Philosophen und Autors Heinz Duthel, Jahrgang 1950 hört sich doch spannend an und ist vom berühmtesten Mitarbeiter des MfS, Abteilung Auslandsspionage, Markus Wolf: Freunde sterben nicht. Und sie führt uns dann hoffentlich bald in die Gewölbe der Birthlerbehörde, denn dort müssten eigentlich alle Akten liegen, ob nun Mitarbeiter, Täter oder Opfer der Stasi. Und zum 20. Jahrestag des Mauerfalls kann man doch auch erwarten, dass die unsichtbare Mauer um die beiden Akten von Frau Merkel und Herrn Kohl fallen, insbesondere die um Angela Dorothea Kasner?

 

Chefarzt und Beamter im Kampf gegen die Gesundheit?

Februar 25, 2009

Man glaubt es kaum, was da so abgeht. Doch es stimmt.
>>Millionen-Abfindung für Ex-Klinikchef Friedl
„Der vom Dienst suspendierte und wegen Kunstfehlern verurteilte ehemalige Freiburger Klinikchef Hans-Peter Friedl erhält eine Abfindung in Höhe von knapp zwei Millionen Euro. Das bestätigte die Klinik am Dienstagvormittag.<<

Was für Richter? Nicht mitgeteilt wird uns, was die Opfer des Chefarztes an Schmerzengeld bekommen haben, ich denke einen Apfel und ein Ei, oder?

Schaeffler-IG-Metall-Pakt zieht Merkel über den Tisch

Februar 24, 2009

Dass unsere Gewerkschaften schon längst ein Verein zur Selbstbedienung der Gewerkschaftsfunktionäre geworden sind, wissen wir nicht erst seit der Neuen Heimat oder einem Vorsitzenden Bsirske von ver.di und seine Südseeliebe.

Doch nun haben sie den Dreh raus, seit sie beobachten, wie Politiker sich in der Finanzkrise verhalten. Schauen, abwarten, prüfen was bringt es mir und dann zupacken und die Steuergelder verschleudern, sind ja nicht ihre. Erinnert sei hier nur an den Vorfall Mannesman mit der legendären Show von Joe Ackermann und Klaus Zwickel, dem Cheffunktionär  der IG-Metall aus Stuttgart. Sein Schüler Huber zieht jetzt die Strippen im Fall  der  Gewerkschaft IG Metall und der Unternehmensgruppe Schaeffler zu Lasten der Bürger.

Nachdem die Machtgelüste der Milliardärin  Maria-Elisabeth Schaeffler beim Kauf von Continental wohl beide Unternehmen an den Rand des Ruins gebracht hat, soll nun der Bürger mit seinen Steuergerldern die Suppe auslöffeln. Dazu hat man schon mal die Politiker in Berlin, schwer ist das bei Frau Merkel ja eh nicht, auf seine Seite gebracht.

Die Belegschaft soll quasi per Mitbestimmungsmodell für Aktiengesellschaften ein paar Rosinen vom Kuchen vielleicht abbekommen, die Küchenstücke behalten sich die Gewerkschaftsfunktionäre und die Milliardärin vor. Feine Sache, wenn man bedenkt, in welchen Zeiten wir leben, die Finanzkrise hat die „Söhne der Neuen Heimat“, Huber und Co wohl erst richtig gierig werden lassen, man kann jede Menge gut bezahlter Nebenjobs für seine Mischpoke sichern. Während über 1/2 Million Arbeitnehmer in zwei Monaten  auf die Straße geflogen sind und sich bald als Opfer auf den Schlachtbanken von Hartz IV Agenturen bewerben können, sichern sich die Arbeiterfunktionäre in Nadelstreifenanzügen ihr Auskommen.

Der Fall Schaeffler hat es in sich und zeigt, wo die Genossen der IG-Selbstbereicherung hin wollen und wie weit man schon in diesem Lande gehen darf. Aus Berlin wird grünes Licht kommen, man kann sich dann wie die Retter in der Not auf dem Balkon der Milliardärin mit einer Träne im Auge dem Volk zeigen und bekommt dann auch noch die Wählstimmen oben drauf. So was nennt man in der Kultur der Mischpoke, eine Hand wäscht die andere, denn das dreckige Geld dazu, kommt eh nur vom Pöbel, also dem kleinen Mann.

Solidarität a la IG-Metall heißt heute wohl, für uns Funktinäre 99 % und 1 % für das Fußvolk. Mein Gott, die kennen ja keine Grenze mehr. Übrigens, welche Funktionäre von den Gewerkschaften, welche Nebenjobs in Aufsichtsräten und Freizeitclubs dieses Landes inne haben, wäre doch auch mal interessant zu wissen, oder?

Immer neue Hiobsbotschaften

Februar 23, 2009

Während die Bundesregierung um Merkel immer noch den Kopf in den Sand steckt und vom Aufschwung träumt, kommen aus der Wirtschaft immer neue Schreckensmeldungen. Die Deutsche Bank meldet, dass man für 2009 mit einem 5 %igen Rückgang des Wachstum rechnen muss. Das deckt sich dann mit den Zahlen aus der Bundesagentur für Arbeit aus Nürnberg, wo man für Februar schon seit einer Woche mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen auf über 3,5 Miliionen rechnet, und das Jahr ist noch nicht mal 2 Monate alt.
VW meldet, dass trotz der Abwarckprämie, die in ihrem Kern viel zu kurzfristig gehalten ist und in der Höhe der Prämie um 1000 bis 1500 Euro dafür hätte niedriger sein können, ab nächste Woche 60 000 in Kurzarbeit gehen.
Umfragen unter den 7000 Managern der Wirtschaft durch Ifo heißt nichts Verheißungsvolles.
Und die Commerzbank geht von einem BIP Rückgang von 2 bis 3 % aus, hier macht sich wohl schon die Gefälligkeit an
die Bundesregierung bemerkbar, auch so ein neuer Mischpokefaktor, hilfts du Mir erwate ich von Dir.
Siemens, Thyssen und Daimler haben schon seit längerem für einen großen Teil der Belegschaft Kurzarbeit angekündigt oder eingeführt, Tendenz also steigend. Was fehlt, das wird immer deutlicher, ist statt eines halbherzigen Konjunkturpakets ein Programm mit europäischer Abstimmung, so wie das Frankreich und England seit langem anstreben und bilateral auch umsetzen.
Der Dax ist heute am Montag auf unter 4000 gerutscht, was einen weiteren Verfall in Richtung der 3000 Marke andeutet. Bekanntlich machen sich Durchscjmittskurse an der Börse immer verzögert um ein Jahr auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar, so dass bis Februar 2010 eine Zunahme der Arbeitslosigkeit unvermeidlich sein wird.
Aussichten auf eine Zukunft mit Schrecken.

Merkel demonstriert Unfähigkeit.

Februar 22, 2009

Nach dem Opel mehr und mehr ins Abseits und an den Abgrund der Insolvenz gerät, veranstalten Merkel und Rüttergs einen Eier tanzen. Dazu musste der Rüttgers – Ziehvater von Mießfelder  und bekannt durch seine geistigen Aussetzer und Rüpelattacken bei Anne Wills Laberrhabaebertalkshow gegen die LINKE Vertreterin Sahra Wagenknecht, die Entschuldigung bekommt sie nie – in die USA reisen. Heraus kam nichts außer Spesen und einem netten USA-Kurzurlaub a la Beamtereisebüro Landesregierung.

Was er da überhaupt wollte ist unklar, denn die Ambitionen der Opelmanager sich mit Staatsknete in Europa selbstständig zu machen, ist für den Mutterkonzren kein Problem. Man will sich ja nun von mehreren Tochterfirmen trennen, warum also nicht von Opel. Also kam er zurück und verkündete, Opel Europa müsse nun ein Konzept vorlegen. Das machen die auch, darin steht dann wie zu erwarten, dass man Staatsknete braucht oder man ist Pleite. So einfach sieht das aus.

Also was soll das Rumgeeiere der beiden Christdemokraten? Jedes Konzept was Opel vorlegt heißt, der Bürger muss mit seinen Steuern haften oder gleich bezahlen. Und dazu reißt der in die USA, das hätte er mit einer Mail in 5 Minutne erfahren können.

Opel ist das erste Unternehmen, dass nicht aus der Finanzwelt kommt und Kohle braucht. Die hauseigene Opelbank will ich mal übersehen. Die Krise nimmt an Fahrt auf und Opel wird wohl einer der ersten Unternehmen sein, dass im Sommer mit Massenentlassungen beginnt.

Kehrtwendung

Februar 21, 2009

Der Protest vieler Bürger und Journalisten scheint Erfolg zu haben, gerade meldet die Nachrichten Agentur Reuters, dass die vom Bund beanspruchten Aufsichtsratsjobs bei der Commerzbank nicht mit Staatssekratären besetzt werden, sondern es sollen Externe kommen.

Bis Sommer 4 Millionen Arbeitslose und Opfer der Finanzkrise?

Februar 21, 2009

Gerade meldet Webnews, dass man ab Sommer laut Experten davon ausgehen muss, dass Massenentlassungen stattfinden. Der Sommer ist für Kündigungswellen (sauere Gurkenzeit)  immer gut, viele sind Urlaub und bekommen von All dem nichts mit. Doch eines ist auch klar, die Krise reicht weit hinein in das Jahr 2010, denn was heute am Aktienmrakt passiert, das bestimmt in einem Jahr der Arbeitsmarkt. Der Höhepunkt wird also erst im Winter 2009 eingeläutet und wir haben immer noch keinen Krisensoli oder ein 3. oder 4. Konjunkturprogramm.

Exkanzler Schröder und die Holocaustleugner

Februar 21, 2009

Ich kann die Opfer des Holocaust gut verstehen, dass sie über das Treffen von Schröder betroffen sind. Offenbar kennt der Sozialdemokrat und Exkanzler keine Respekt vor der Würde der Opferund deren Kinder. Frau Merkel, Birthler und Herr Miefelder von der CDU sind auch so ein Exemplare deutscher Wegschauerund Leugner oder deren Rechtfertiger.
Von Schröder wissen wir, dass erwegen Geld einfach alles macht. Als Kanzler hat er mit einem Herrn Hartz, Spezialist für brasilianische „Bordsteinschwalben“ das Modell Armut namens Hartz IV entwickelt und umgesetzt, oder jetzt hat er sogar sich eine „Briefkastenfirma“ in der Schweiz zugelegt. Da er ja seine Firma in Deutschland nicht eröffnen kann, weil wir ja keine „Arbeitslosen“ in Deutschland haben. Und wenn, dann sind das nach 12 Monaten nur Hartz IV Empfänger die Saufen und Rauchen, nach den Anmerkungen aus einem miesen Feld, laut einem Sprechernamens Mißfelderaus der Jungen Union.

Offenbar wird der Ton härter, die Selbstbedeinungsmentalitätimmer skrupelloser und die Achtung vor der „Würde des Menschen“ nach dem Grundgesetz wird von Beamten zur Farce erklärt. Normalerweise müsste man in einer Demokratie nicht gesondert erwähnen, dass die Würde der Opfer einem besonderen und selbstverständlichen Schutz aller Bürger unterliegen. Sollte man meinen, doch unsere Staatsdiener fahren da ganz andere Wege.

Das Programm zur Ankurbelung der Selbstbediener.

Februar 20, 2009

Da das Konjunkturprogramm II kaum die Nachfrageseite beachtet, viel zu spät kommt und man jetzt schon offen über die Umwandlung des Solizuschlags – Ostförderung – in einen Krisensoli diskutiert, ist das Rumgelabere mit diesen „kleinen Jungs“ aus den Ländern doch wirklich mehr als peinlich.
Die Abwrackprämie bringt nur den Autohändlern etwas, der Bankenrettungsfonds den Beamten, sie dürfen nun jede drei Monate einmal für teueres Geld Chef spielen im Aufsichtsrat. Während in Ländern wie den USA und Frankreich Programme aufgelegt worden sind, die mit dem Prinzip Langatmigkeit, Nachhaltigkeit und Offenheit operieren, wird bei uns schon wieder alles zu Rauch und Nebelschwaden im Wahlkampf oder Karneval. Der Unterschied ist bei uns ja noch nie sehr groß gewesen.
Schon erschütternd was da so auf dem Rücken des „kleinen Mannes“ sich abspielt, wenn man weiß, dass im Februar 2009 die Arbeitslosigkeit auf über 3, 5 Millionen ansteigt. Im Sommer die Kassen der „gehorteten Milliarden“ der Bundesagentur wahrscheinlich leer sind und fast keine Investitionen in den Bereich „Energiespeicherung, kommunale Zentren alternativer Energien, kostenloser öffentlicher Nahverkehrssysteme und menschenwürdigen „Alterswohnmodellen“ fließt. Doch wann hatten schon mal Politiker Weitblick? Ja, wenn es um die eigenen Nebenjobs geht und die Westentasche, den da ist viel Platz.

Oder man verabschiedet Versorgungsmodelle für sich, so erlangen „abgewrackte Abgeordnete“ schon nach einem Jahr Mitgliedschaft im Wellneeszentrum Bundestag vollen Pensionsanspruch, also überlegen sie es sich, wenn sie 64 Jahre sind, ob sie nicht mal Abgeordneter spielen wollen. Glos hat uns es ja vorgemacht, wie das geht. Aber fahren sie deshalb nicht einem Polizeibeamten über den Fuß, der will vielleicht auch noch ins Parlament.
Oder sie gehen mal beim Schrotthändler vorbei, ob da nicht wieder ein Tresor der Postbank zerlegt wird. Sie werden sich freuen, wenn es mal wieder Euro schneit und sie so nebenbei

einen Sack voller Kohle finden. (2)

Auf unsere Politiker sollten wir auf jeden Fall nicht warten oder gar bauen, denn bisher übt das Team Merkel nur auf Sand, und das ging schon bei den Neandertalern schief. Also feiern wir erstmal „Karneval oder Fasching“, die Asche kommt dann später aufs Haupt, am Mittwoch, von der Leiche „Konjunkturprogramm II“.